Sturzrisikoassessment

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Die Einschätzung ist für Patienten in allgemeinen Krankenhaussettings ohne neurologische oder psychiatrische Patientengruppen entwickelt worden. Eine Anwendung auf Intensivpatienten ist nicht zulässig.

Nachstehend ist die Tabelle aus der die Sturzrisikoeinschätzung abgeleitet werden kann, abgebildet:

  

Zur Ermittlung des individuellen Sturzrisikos werden die Faktoren(Items) Mobilitätseinschränkung, Einschränkungen im Verstehen und Behalten, Sensibilitätsstörungen wie beispielsweise Parästhesien oder Polineuropathien sowie harnableitende Systeme (DK, FK u.s.w.) zunächst für den betreffenden Patienten ermittelt.

 

Das Modell geht davon aus, dass es eine Klasse mit normalem Sturzrisiko und eine Klasse mit erhöhtem Sturzrisiko gibt. Alle Personen, bei denen dabei keiner oder nur einer der insgesamt vier Risikofaktoren zutrifft, haben ein normales Sturzrisiko. Personen, bei denen zwei Risikofaktoren vorhanden sind, haben nur dann ein erhöhtes Sturzrisiko, wenn einer der beiden positiv beantworteten Items das Item "Mobilitätseinschränkungen" ist. Ansonsten sind diese Personen auch der Gruppe zuzuordnen, die ein normales Sturzrisiko aufweist. Alle Personen, bei denen drei oder vier Risikofaktoren zutreffen, haben in jedem Fall ein erhöhtes Sturzrisiko. Dieser Sachverhalt wird in der nachfolgenden Übersicht noch einmal dargestellt.

 


Anzahl positiver Items

0 oder 1 Item   = normales Sturzrisiko
2 Items ohne Mobilitätseinschränkung   = normales Sturzrisiko
2 Items wobei eines Mobilitätseinschränkung ist  =  erhöhtes Sturzrisiko
ab 3 Items   = erhöhtes Sturzrisiko


 

 

 

Weitere Informationen über die Entwicklung des vorliegenden Instruments sind im internen Teil dieser Homepage abrufbar. Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich.